Stadtharmonie Eintracht spielt Queen
queensymphonylogo_150.jpgAm 23. Oktober 2010 findet die Schweizer Uraufführung der Queen Symphony statt. Mit dabei ist die die Tössemer Stadtharmonie Eintracht, deren Dirigent Helmut Hubov die Aufführung mit über 130 Musikerinnen und Musikern sowie  80 Sängerinnen und Sängern leitet.

Ein Projektorchester aus 120 Musikern, 80 Sängern, 3 Solisten und einem Dirigenten führt die Queen Symphonie zum ersten mal in der Schweiz auf. Das imposante Werk stammt vom türkisch-zypriotischen Komponisten und Dirigenten Tolga Kashif und wurde vom niederländischen Komponisten Erik Somers für symphonische Blasorchesterbesetzung arrangiert. Kashif hat dabei über eine Kompositionszeit von zwei Jahren Songs der bekannten Rock Band Queen in einer Symphonie verarbeitet. Getragen durch den Erfolg der Uraufführung 2001 durch das Royal Philharmonic Orchestra in London sowie die darauf folgende Nominierung bei den Classical Brit Awards 2003 in der Kategorie “Album des Jahres” trat die Queen Symphony ihren Siegeszug durch die Welt an. Es folgten viel beachtete nationale Uraufführungen im Sydneyer Opernhaus, im Leipziger Gewandhaus usw.
stadtharmonie_winterthur_kantonales_musikfest_2008_01.jpgDrei Solistinnen, zwei Orchester, ein Chor
Für die Schweizer Erstaufführung hat Dirigent Helmut Hubov seine beiden „permanenten Orchester“, die Stadtmusik Stockach (D) und die Stadtharmonie Eintracht Winterthur-Töss (CH), zu einem Projektorchester zusammen gefasst. Beide Orchester stehen seit vielen Jahren unter seiner Leitung und nehmen regelmässig mit grossen Erfolgen an Wettspielen in der Höchstklasse bzw. 1. Stärkeklasse teil.
Bei einem Projektorchester dieser Grösse kann und muss Helmut Hubov seine ganze Erfahrung einbringen. Und die hat er reichlich! Als ehemaliger musikalischer Leiter und Dirigent der Stadtjugendmusik Zürich, des Ostschweizer Auswahlorchesters Blasorchester '91, des Symphonischen Blasorchesters Südbaden sowie regelmässigen Gastdirigaten wie z.B. beim Tonhallenkonzert der Stadtmusik Zürich oder dem Kammerorchester Kronstadt (RO) hat er seine Fähigkeiten als Dirigent gerade auch grösserer Orchester in der Vergangenheit oft genug unter Beweis gestellt. Die Einstudierung ist allerdings auch für die Musikerinnen und Musiker eine grosse Herausforderung. Nicht nur muss auf 120 Musikerkollegen gehört werden, dem imposanten Orchester gesellen sich auch noch 3 Solisten auf der Geige, dem Piano und dem Cello sowie ein ebenso imposanter Ad-hoc Chor aus 80 Sängerinnen und Sängern hinzu, der von Benjamin Fröhlich geleitet wird. Auch Benjamin Fröhlich muss in diesem Projekt auf sein ganzes Repertoire als Musicaldarsteller, Chorleiter und Komponist zurückgreifen.
Raumprobleme
Neben den musikalischen Herausforderungen beim Einstudieren der Queen Symphonie wird aber auch das Organisationskommittee vor grosse Aufgaben gestellt. Einen Proberaum sowie einen Konzertsaal für zusammen ca. 200 Musiker und Sänger zu finden ist beispielsweise nicht ganz einfach. Mit der Turnhalle der Landwirtschaftlichen Schule in Winterthur-Wülflingen sowie der Parkarena in Oberwinterthur konnten aber zwei geeignete “Locations” für Proben und Schweizer Erstaufführung gefunden werden. Damit sich der Aufwand auch lohnt, wird die Queen Symphony am 24. Oktober nochmals in der Jahnhalle in Stockach aufgeführt.
Alle weiteren Informationen zum Werk, dem Orchester, dem Dirigenten, dem Chor, der Schweizer Erstaufführung, Tickets, etc. finden Sie im Internet unter www.stadtharmonie-winterthur.ch.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. August 2010 um 10:54 Uhr
 

Suche

Agenda

Folgt uns auf

FacebookTwitter