Tösslobby - wie weiter?
Ende 2010 wurde das Projekt Töss offiziell als abgeschlossen erklärt; ein Kind dieses Projekts ist die Tösslobby. An einem regnerischen Samstag im Mai trafen sich knapp zwanzig Interessierte im Kirchgemeindehaus zu einem Workshop unter dem Titel "Tösslobby - wie weiter?". Unter der Leitung des Moderators Michael Emmenegger sollte gemeinsam geklärt werden, wo die zukünftigen inhaltlichen Schwerpunkte liegen, wie sich die Tösslobby weiterentwickeln kann und wie ihre Organisation und Arbeitsweise möglicherweise angepasst werden soll.
Nach einem Rückblick auf die Entstehung und das Erreichte der Tösslobby wurden in Gruppen und im Plenum die aufgeworfenen Fragen diskutiert. Vor allem einige Vorstandsmitglieder betrachteten das Ende des Projekts und damit das Wegfallen der regelmässigen Kontakte mit den Projektverantwortlichen der Stadt als Einschnitt. Die Vertreter der Mitgliedvereine waren eher der Ansicht, dass die Tösslobby sich so gut etabliert habe, dass sie unbedingt wie bisher als Dachverband der Tössemer Vereine weiterarbeiten soll.
Ein Problem, das den ganzen Nachmittag viel zu reden gab, waren die beschränkten Ressourcen, das heisst der Mangel an Freiwilligen, welche in den Vereinen und in der Tösslobby mitarbeiten. Wie kann die Tösslobby mithelfen, dieser Knappheit zu begegnen und verhindern, dass sie Doppelspurigkeiten schafft, welche die Kräfte noch zusätzlich bindet. Dies wurde als Ziel formuliert, die Lösung aber noch nicht gefunden
Die Tösslobby ist doch noch etwas mehr als eine Dachorganisation der Vereine, sie hat auch Arbeitsgruppen, welche sich mit Themen wie Verkehr, Naherholung oder der Webseite toess.ch befassen. Deren Status in der Tösslobby ist einigen zu formlos, sie wünschen sich eine klarere Definition der Rechte und Pflichten der Arbeitsgruppen. Ein weiteres kontroverses Thema wurde Angeschnitten: Braucht die Tösslobby eine Leitidee. Während einige dies klar befürworteten und eine Vision für die Tösslobby forderten meinten andere, das der Zweckartikel in den Statuten der Tösslobby ausreichend sei, die inhaltliche Arbeit werden primär in den Vereinen und den Arbeitsgruppen geleistet. Diese Fragen werden sicher an einer der nächsten Mitgliederversammlungen wieder auftauchen.
Der Vorstand der Tösslobby hat nach diesem Nachmittag einiges an Material auszuwerten und die Gewissheit, dass der Tösslobby auch nach Abschluss des Projekts Töss die Arbeit nicht ausgehen wird.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. Juni 2011 um 12:42 Uhr
 

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