Sie haben die Wahl!

altenbach_dani-150.jpgDani Altenbach, Präsident der SP Töss, schreibt im Tössemer vom März 2011 zu den Wahlen:

Im Januar war die Schweiz in einer Studie zum Demokratisierungsgrad hart kritisiert worden: Wir hätten nur eine tiefe Stimmbeteiligung, bei uns sei nicht öffentlich bekannt, woher die Parteien ihr Geld hätten und die Schweiz habe kein Verfassungsgericht.


Viele Politiker haben abgewiegelt: Die Studie habe die Schweizer Eigenarten zuwenig beachtet. Aber die Argumente hat niemand widerlegt: Es gibt keine gesicherten Zahlen, wie viel Geld Nationalrät-/innen und ihre Parteien z.B. von der chemischen Industrie, der Atomlobby und den Banken bekommen!
Es wird in der Schweiz zwar viel abgestimmt, aber es wird nicht darüber diskutiert, wie wahr die Argumente im Abstimmungskampf sind, wer wie viel Geld für die Propaganda zahlt und wie das Stimmvolk mit den teils sehr komplizierten Vorlagen zurecht kommt.
Dieses Jahr ist ein Wahljahr: Anfang April wählen Sie Regierung und Parlament des Kantons Zürich und im Herbst unsere National- und Ständerät/-innen!
Und: Wahltag ist Zahltag! Wer hat Sie am besten vertreten, als der UBS für die Rettung in der Bankenkrise keine Bedingungen gestellt wurden?  Wer hat sich eingesetzt, dass die Krankenkassenprämien nicht noch mehr steigen? Wer kämpfte für eine ökologischere Schweiz, für eine zukunfts-taugliche Schule, für einen leistungsfähigen Staat, für gerechte Steuern, für den Service Public bei Post, Stromversorgung und öffentlichem Verkehr? Und wer setzt sich dafür ein, dass Winterthur vom Kanton eine gute Abgeltung bekommt für die Infrastruktur, welche alle Leute aus der Umgebung mitbenutzen?
Die bürgerlichen Parteien scheinen nur noch daran interessiert zu sein, dass die Reichen noch reicher werden: Das haben wir z.B. beim Mietrecht gesehen, als die rechte Mehrheit im Nationalrat nicht wollte, dass Mieter sich gegen ständig steigende Wohnungsmieten wehren können. Und dies, obwohl der Hypozins seit Jahren sinkt!
Die linken Versuche, Medikamentenpreise zu senken, sind an der Chemie-Lobby abgeprallt. Und im Kanton Zürich wird gespart, obwohl es gar nicht nötig wäre: Die Mehrheit im Kantonsrat will für die Reichen Steuern senken, aber wenn es um die Schule geht, will man lieber Lektionen streichen, anstatt mehr Lehrer-/innen anzustellen. Lektionen streichen! Dabei wissen wir, dass 75% der KMU’s in der Schweiz zuwenig gut ausgebildete Mitarbeiter-/innen finden
Informieren Sie sich und treffen Sie Ihre Wahl für die Zukunft im Kanton! Am 3. April an der Urne!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. März 2011 um 15:43 Uhr
 

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