Der erste Dezember-Blog
Geschrieben von: Karin Ingold-Wolfensberger   
Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 00:00 Uhr
Als Tssemerin soll ich darber schreiben, was mich beschftigt.
Als erstes beschftigt mich deshalb nun die Frage ob ich wirklich eine solche bin? Wann darf sich jemand Tssemerin/Tssemer nennen?
Zugezogen bin ich aus Zrich, der Liebe wegen nach Tss an die Giesserstrasse. Nah an die Bahngleise. So wie ich schon immer wohnte. In Barcelona am Passeig de Gracia, wo auch der Nachtzug aus Frankreich Station machte, in Zrich Wollishofen zwischen den Tramschienen und Zuggleisen, in Thalwil direkt am Bahnhof und nun in Winterthur als erste Station an der Giesserstrasse. Nach einem Jahren zog ich 100 Meter weiter in eine kleine Arbeiterwohnung - wo meine Grund, weshalb ich nach Winterthur zog schon seit 6 Jahren wohnte. Die Wohnung hatte nur einen Wasseranschluss, alte Fenster und viel Vintage Chic. Heute lebe ich an der Tssfeldstrasse; ebenfalls kaum 3 Gehminuten vom Bahnhof Tss entfernt.
Ein bisschen Aufbruchsstimmung und Sehnsucht nach Ferne habe ich wohl im Blut. Diese Stimmung und eine Brise aus der Ferne liegt auch in Tss in der Luft. Genau das ist es, was mich hier hlt. Hier fhle ich mich Zuhause. In diesem Sinne - ja ich fhle mich als Tssemerin und darf mich wohl auch besten Gewissens so nennen.
Doch eines muss ich aufgrund der Jahreszeit doch noch anfgen - Weihnachtsstimmung kam bei mir in Tss noch nicht so oft auf. Trotz der schnen Fenster, all den Lichtlein und den fantasievoll geschmckten Husern. Warum das so ist? Schwierig, dies in Worte zu fassen. Ich werde dem diese Woche ein bisschen auf die Spur gehen und Ihnen nchste Woche davon berichten.
kariningold

Karin Ingold-Wolfensberger
wohnt seit 2007 in Tss und arbeitet als Lehrerin im Schulhaus Laubegg.