Bild: Werner Frei

Im Rahmen eines auf ein Jahr beschränkten Versuches hat die Stadt Winterthur heute ein Fahrverbot für Motorfahrzeuge auf der Strasse zum Reitplatz ab Tössbrücke signalisiert. Die SP Töss begrüsst diesen Schritt, setzt sie sich doch seit beinahe 30 Jahren für ein solches Fahrverbot ein. Allerdings kann dieses Fahrverbot nur einen ersten Schritt darstellen. Die SP Töss fordert die Stadt auf, eine definitive Lösung rasch voranzutreiben und den Zugang zum Reitplatz vom Parkplatz Bannhalde zu verbessern.

Nicht erst seit der Pandemie, sondern schon früher herrschten an schönen Wochenenden auf der Strasse zum Reitplatz prekäre Verhältnisse. Insbesondere Familien mit Velos oder Kinder waren durch den starken Motorfahrzeugverkehr gefährdet. Zudem wurden immer wieder Autos in der Grundwasserschutzzone parkiert. Die SP Töss forderte daher schon Mitte der 90er Jahre erstmals ein Verbot für Motorfahrzeuge zum Reitplatz.

In den letzten zwei Jahren hat sich die Situation laufend zugespitzt. Auch die Signalisation von Parkverboten trug nicht zu einer wesentlichen Verbesserung bei. Es herrschten an Wochenenden regelmässig chaotische Verhältnisse, so dass auch die Durchfahrt für Blaulicht-Einsätze nicht mehr gewährleistet war. Die SP Töss begrüsst daher die sofortige Sperrung der Strasse zum Reitplatz für Motorfahrzeuge. Ausdrücklich begrüsst wird von der SP Töss, dass für das Restaurant und den FC Töss Ausnahmeregelungen getroffen wurden. Wir hoffen, dass diese nicht übermässig strapaziert werden und werden entsprechend die Situation im Auge behalten. Gleichzeitig fordert die SP Töss möglichst rasch eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 auf der Strecke ab Neumühle bis Reitplatz.

Die Stadt ist auch weiter gefordert: Der Zugang zum Reitplatz vom Parkplatz Bannhalde sollte möglichst rasch für den Abend verbessert werden. Beim Parkplatz Bannhalde und durch den Wald ist dem Sicherheitsbedürfnis Rechnung zu tragen und für eine angemessene Beleuchtung zu sorgen, die auf die Bedürfnisse des FC Töss abgestimmt ist. Dies lässt sich einfach verwirklichen, ohne Natur und Tiere übermässig zu beeinträchtigen.